Donnerstag, Juli 30, 2009

Bundesagentur gibt Arbeitslosenzahlen für Juli bekannt

Krise ließ BA-Defizit bislang auf 10 Milliarden Euro wachsen
Nürnberg (AP) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt heute (10.00 Uhr) in Nürnberg die Arbeitslosenzahlen für Juli bekannt. Von AP befragte Experten rechnen wegen der Rezession mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Unicredit-Chefvolkswirt Rees hält einen Zuwachs um 70.000 für möglich, Commerzbank-Volkswirt Tuchtfeld rechnet sogar mit einem Anstieg um 110.000. Das wären mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr. «Die Rezession erreicht allmählich den Arbeitsmarkt», sagte Tuchtfeld. Die Juli-Daten könnten erste Vorboten für die Entwicklung im Herbst sein.
Nürnberg (AP) Die Wirtschaftskrise lässt das Haushaltsminus der BA immer weiter wachsen: Bereits im ersten Halbjahr häufte sich ein Defizit von 10 Milliarden Euro an, wie die Bundesagentur mitteilte. In etwa so viel war noch im Februar für das ganze Jahr erwartet worden. Für das Gesamtjahr rechnet die Behörde nun mit einem Fehlbetrag von 16,3 Milliarden Euro. Im Mai hatte BA-Chef Weise noch von einem Minus von 14 Milliarden Euro gesprochen.

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