Mittwoch, Juli 29, 2009

GM: Entscheidung über Opel-Investor offen

Opel-Betriebsrat befürchtet Abbau von bis zu 22.000 Stellen
Frankfurt/Main (dpa) - Der US-Autobauer General Motors (GM) hat auch an dem verbesserten Angebot des kanadisch-österreichischen Zulieferers Magna für Opel Vorbehalte geäußert. Grundsätzlich sehe man die Entscheidung über einen Investor für die bisherige deutsche Tochter weiter als offen an. Es gebe Teile in dem Angebot, die so nicht umsetzbar seien, schrieb GM-Verhandlungsführer Smith in einem Blog des Konzerns im Internet. Sorge bereitet den Managern in den USA vor allem, dass die Rechte an einen russischen Autokonzern übergehen könnten.
Berlin (AP) Der Opel-Betriebsrat rechnet im Falle einer Übernahme offenbar mit einem deutlich stärkeren Stellenabbau als bisher angenommen. Die «Bild»-Zeitung schreibt unter Berufung auf einen Brief des deutschen Betriebsrates an die europäischen Kollegen, es seien längerfristig bis zu 22.000 Arbeitsplätze gefährdet. Offiziell haben RHJ und Magna bisher erklärt, im Fall einer Opel-Übernahme maximal rund 10.000 beziehungsweise 12.000 Stellen zu streichen.

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