Freitag, Juli 31, 2009

IG Metall auf Distanz zur SPD: Keine Wahlempfehlung

München (ddp). IG-Metall-Chef Huber geht auf Distanz zur SPD. «Die Zeiten, in denen die Gewerkschaften empfehlen können, wählt diesen und jenen, sind vorbei», sagte Huber der «Süddeutschen Zeitung» (heute). Deshalb gebe es von der IG Metall für die Bundestagswahl im September «keine Empfehlungen und auch keine Wahlprüfsteine mehr». Den Sozialdemokraten riet das SPD-Mitglied Huber, die «Fehler der Vergangenheit» einzusehen. Dazu zählte er die Rente mit 67 und die «Hartz IV»-Reformen, die «von den Menschen als Bedrohung empfunden» würden.

Die Linke ist dagegen klar positioniert. Klare Ablehnung der massiven Eingriffe in das Sozialsystem. Bedauerlich ist dass die Koblenzer Abgeordneten Fuchs (CDU), Winkler (Grüne) und Mogg (SPD) nicht nur für die Rente ab 67 sondern im Bundestag auch gegen einen Mindeslohn gestimmt haben.

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