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Mittwoch, 26. August 2009

Merkel würde auch knappe Koalitionsmehrheit riskieren

Berlin (AP) Kanzlerin Merkel würde nach der Bundestagswahl auch dann eine Koalition aus Union und FDP bilden, wenn das Bündnis nur eine Stimme Mehrheit hätte. «Allerdings glaube ich, dass das Ergebnis klarer wird», sagte die CDU-Vorsitzende der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Ein schwarz-grünes Bündnis schloss sie für die kommende Legislaturperiode erneut aus. Auch eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP halte sie «aus vielerlei Gründen nicht für erstrebenswert». Gleichzeitig äußerte Merkel Zweifel am Nein der SPD zur Linkspartei. «Im Laufe der nächsten Legislaturperiode halte ich auch im Bund eine Annäherung von SPD und Linkspartei für wahrscheinlich.»
Einen leichten Stimmenzuwachs für die SPD und die Grünen hat die aktuelle ARD-Umfrage «Deutschland-Trend» ergeben. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich demnach 23 Prozent für die SPD entscheiden und 13 Prozent für die Grünen. Die CDU/CSU käme auf 36 Prozent und die FDP auf 15. Im Vergleich zur letzten Woche gewinnen SPD und Grüne jeweils einen Prozentpunkt, die CDU und die sonstigen Parteien verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Die Stimmen für die FDP und die Linke bleiben unverändert. Die Linke bekäme 9 Prozent, auf die sonstigen Parteien entfielen 4 Prozent.

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