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Freitag, 28. August 2009

Opel-Übernahme: Steinbrück bekräftigt Präferenz für Magna

(afp/ard) - Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) hat im Bieterwettstreit um den Autobauer Opel eine klare Trennlinie zum Finanzinvestor RHJ International gezogen. Die Bundesregierung werde für eine Übernahme des Autobauers Opel durch RHJI kein Finanzierungskonzept liefern, sagte Steinbrück dem "Handelsblatt". "Eine staatliche Überbrückungshilfe bekommt ausschließlich Magna", fügte Steinbrück hinzu. Der Bund habe in dem Bieterwettstreit "eine klare Präferenz für den Autozulieferer Magna". Steinbrück bezeichnete es als "ärgerlich", dass der Verwaltungsrat des Opel-Mutterkonzerns GM bisher keine Entscheidung getroffen habe. Aus Verärgerung über die ausstehende Entscheidung über die Zukunft von Opel erwägt die Belegschaft offenbar Zugeständnisse für die Sanierung des Unternehmens zu widerrufen. Zuvor hatte die IG Metall bestätigt, dass die Opel-Belegschaft eine Demonstration in Berlin plant, sollte in dieser Woche keine Entscheidung fallen.
New York (dpa) - Im Tauziehen um die Opel-Rettung ist nun eine dritte Variante im Spiel. General Motors denkt offenbar darüber nach, Opel gar nicht zu verkaufen. GM arbeite an einem Finanzierungsplan für Opel, berichtet das «Wall Street Journal».

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