Montag, September 07, 2009

Jung wehrt sich gegen Kritik

(ard) - Der in die Kritik geratene Verteidigungsminister Jung hat sich hinter die Entscheidung des Bundeswehr-Kommandanten gestellt, der den Angriff auf die Tanklastzüge in Afghanistan befehligt hatte. In der ARD sagte Jung, es sollte jetzt "alles getan werden, was die Aufklärung betrifft". Zudem müssten Gefahren von den Soldaten abgewendet werden. Kanzlerin Merkel stellte sich hinter Jung. Der Minister habe "deutlich gemacht, dass die Soldaten unser aller Unterstützung brauchen", so Merkel. Nach Angaben von RTL erklärte Jung weiter, wenn es «zivile Verletzte oder Opfer» gegeben habe, würde dies das Bedauern der Bundesregierung auslösen. Die Grünen verlangten am Wochenende für Dienstag eine Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Merkel und Sondersitzungen von Ausschüssen. Die Linksfraktion erklärte, sie wolle für Dienstag eine Aktuelle Stunde beantragen. Die Linke ruft für Dienstag zu einer Antikriegs-Kundgebung am Brandenburger Tor auf. Noch immer ist unklar, wie viele Menschen bei dem NATO-Luftangriff in Afghanistan getötet wurden. Die "Washington Post" berichtet, dass es 125 Tote gab, unter ihnen auch viele Zivilisten.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

dieser sogenannte minister jung soll sich doch seine dienstwaffe, so er noch eine hat, an die matschige birne halten und abdrücken! dann kann er wenigstens auch als bundesarbeitsminister keinen schaden mehr anrichten, keine menschen mehr töten und keine steuern mehr verbrauchen ! solche weichgespülten plüschteddy-eier können wir hier in deutschland nicht gebrauchen. setz dich mit deiner oma auf irgendeinen berg und halte die finger still!