Mittwoch, September 16, 2009

Laufzeitverlängerung führt zu einem Drittel mehr Atommüll

Berlin (ddp). Der von Politikern der Union und der FDP geforderte längere Betrieb von Kernkraftwerken würde die Menge von Atommüll massiv erhöhen. Sollten alle in Betrieb befindlichen Meiler acht Jahre länger laufen als geplant, würden dadurch 2960 Tonnen mehr Atommüll in Form von bestrahlten Brennelementen anfallen als wenn alle Reaktoren wie geplant vom Netz gehen. Die Gesamtmenge der durch Abfall anfallenden Radioaktivität würde gegenüber dem Ausstiegsszenario um 28 Prozent steigen, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht, die der «Berliner Zeitung» (heute) vorliegt.

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