Mittwoch, Dezember 16, 2009

Kommunen wollen Wohnpauschalen für «Hartz IV»-Empfänger

Erfurt (ddp). Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Landsberg fordert eine stärkere Beteiligung des Bundes an den Unterkunftskosten für «Hartz IV»-Empfänger. «Die Masse der Städte und Gemeinden finanziert den gekürzten Bundeszuschuss 2010 über neue Schulden», sagte Landsberg der «Thüringer Allgemeinen» (heute). «Letzten Endes finanzieren wir Bundesleistungen über Kredit vor - das muss sich ändern». Langfristig müsse das System der Wohnkostenübernahme auf Pauschalen umgestellt werden. «Das ist bei jedem BAföG-Empfänger so und niemand schreibt dem dann vor, auf wie viel Quadratmetern er zu wohnen hat», sagte Landsberg. Im «Hartz IV»-Wohnkostensystem würden die Menschen bevormundet, zudem führe es zu unnötiger Bürokratie.

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