Donnerstag, Dezember 03, 2009

US-Truppenverstärkung in Afghanistan: Druck auf Verbündete

(afp) - Mit der angekündigten Entsendung von 30.000 weiteren Soldaten nach Afghanistan hat US-Präsident Obama auch die Alliierten der USA unter Zugzwang gesetzt. "Alle Verbündeten müssen mehr tun", forderte NATO-Generalsekretär Rasmussen in Brüssel. Die Bundesregierung begrüßte Obamas neue Afghanistan-Strategie, will aber vorerst keine Entscheidung über die künftige Truppenstärke der Bundeswehr treffen. Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) sagte, vor der geplanten Afghanistan-Konferenz Ende Januar in London seien Debatten "über Truppenstärken und deutsche Beteiligungen weder sinnvoll noch angebracht". UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte die neue Afghanistan-Strategie.

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