Dienstag, Januar 19, 2010

Debatte Arbeitspflicht für Hartz-Empfänger geht weiter

Frankfurt/Main (apn) Der hessische Ministerpräsident Koch erhält für seine Forderung nach einer strengeren Arbeitspflicht für Hartz-IV-Bezieher Unterstützung aus der eigenen Partei. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Fuchs (CDU), pflichtete ihm in den «Ruhr Nachrichten» bei. Kanzleramtsminister Pofalla mahnte Zurückhaltung an: «Wir wollen soziale Ungerechtigkeiten beseitigen, ohne das System selber in Frage zu stellen. Das ist der Reform-Maßstab», wird er von der «Leipziger Volkszeitung» zitiert. Kritik an Koch kam vom DGB und der Linken. Wie man bereits erkennen könnte, führe der massenhafte Einsatz von Ein-Euro-Jobbern zur Verdrängung regulärer Stellen. «Dem würde mit der Ausdehnung der Zwangsjobs im öffentlichen Sektor noch weiter Vorschub geleistet werden», sagte Buntenbach (DGB). Koch (CDU) hat seine umstrittene Forderung nach Einführung einer Arbeitspflicht bekräftigt.

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