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Donnerstag, Januar 14, 2010

Der „Hahn“ und die Ernährung unserer Kinder

Der Flughafen Hahn ist umstritten: schafft er Arbeitsplätze oder zerstört er die Umwelt und macht die Bewohner des Hunsrücks krank? Die Landesregierung wünscht sich, dass die Nachtflüge des Flughafens Frankfurt auf den Hahn verlegt werden, in der Zeitung konnten wir lesen, dass in „Benotungen“ der Flughafen Hahn durchweg schlechte Noten erhielt. Der TV berichtet am 6.1.2010 über weitere Investitionen auf dem Hohn (so werden derzeit die Steuerverschwendungsprogramme der Regierung Beck genannt), insbesondere sollen Konzessionäre ihre Läden besser darstellen können.

Gleichzeitig hat die Linke einen weiteren Vorstoß zur Verbesserung der Ernährung der Schüler auf den Weg gebracht. Wolfgang Ferner, Mitglied des Kreistages für die Linke im Eifelkreis, hat schon im Kommunalwahlkampf einen Schwerpunkt auf Schulnahrung gelegt. „Es ist ein Skandal, dass wir wissen, dass bis zu 30 % der Schüler ohne Frühstück in die Schule gehen müssen, viele Kinder erhalten keine warme Mahlzeit pro Tag – und die Gesellschaft, die Verwaltung, die Verantwortlichen in der Politik unternehmen nichts!“ Die Linke hat daher gemeinsam mit der Fraktion der Grünen im Kreistag Bitburg-Prüm einen Antrag auf Versorgung der Schüler an Kreisschulen mit Frühstück und Mittagessen – kostenlos selbstverständlich.

Was haben beide Themen miteinander zu tun: Der TV garnierte seinen wenig kritischen Beitrag zum Hahn mit dem Bild eines Einkaufwagens – auf dessen Rücken konnten wir lesen:

Lieber Schokolade als Butterbrot?
Süßes für Nachkatzen gibt´s im Shop“




Nicht nur am Nürburg-Ring, wo das landeseigene Unternehmen die Besucher aufforderte montags „blau“ zu machen, auch auf dem „Hahn“ ist die Werbung nicht zu ertragen! Mehr Verantwortung übernehmen Herr Minister Hering, Herr Ministerpräsident Beck!

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