Donnerstag, Januar 28, 2010

VdK-Präsidentin hält Zusatzbeiträge der Krankenkassen für unsozial

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Ulrike Mascher, hält die monatlichen Zusatzbeiträge, die mehrere gesetzliche Krankenkassen ab dem 1. Februar 2010 erheben werden, für «unsozial». Arbeitnehmer und Rentner würden durch die Zusatzbeiträge «einseitig» belastet: «Wer nur 500 Euro Rente im Monat zur Verfügung hat, für den sind acht Euro viel Geld», sagte Mascher den Dortmunder «Ruhr Nachrichten». Für die VdK-Präsidentin sind Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen «nichts anderes als die schleichende Einführung der Gesundheitsprämie». Die Verantwortung für diese Entwicklung liege bei der schwarz-gelben Bundesregierung. Sie habe nichts getan, «um die Ausgaben im Gesundheitssystem zu senken». Dies räche sich nun.

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