Dienstag, März 23, 2010

Millionen für Banken - nix für Hartz IV Empfänger

Es ist schon eigenartig - oder macht schon einiges klar:

Die Linke hat beantragt, dass Hartz IV-Betroffenen und Grundsicherungsempfängern von der Kreissparkasse eine kostenloses Girokonto angeboten wird. Auf Empfehlung der 1. Beigeordneten Monika Fink (SPD) haben die Vertreter der SPD; Grünen, FWG, FDP und CDU gegen diesen Antrag gestimmt. Allein Wolfgang Ferner, Linke, war für ein kostenloses Konto der ärmsten in der Gesellschaft. "Was Gehaltsempfänger bei vielen Banken - uach den Großbanken - bekommen können, muss auch den Armen in der Gesellschaft angeboten werden", meint Ferner. Wer über monatliche Geldeingänge von z.B. 1.000 € verfügt bekommt bei der Postbank, der Commerzbank und zahlreichen anderen Instituten kostenlose Girokonten angeboten: allerdings haben ALG II - Emfänger oder Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, keine Chance auf diese Betärge zu kommen. Es ist daher ein leichtes, wenn die Gewinne der Sparkasse dazu genutzt werden, auch diesen Menschen und ihren Familien entgegen zu kommen.

"Die 3 € Grundgebühr können sich auch Hartz IV- Empfänger leisten," meint Fink und die Mehrheit im Sozialausschuss stimmt ihr zu. Dazu passt eben auch die Ankündigung des Landrats Dr. Streit, dass die Sparkasse des Eifelkreises 1.000.000 für de Bankenrettungsfonds abführen muss. Ein wahres Zeichen von Nächstenliebe! Allerdings zählen nicht die Menschen im Eifelkreis sondern die Boni die Bankmanager. Es ist schon traurig und frustirerend, sich regelmäßig mit der gesellschaftlichen und politischen Realität zu befassen.

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