Mittwoch, März 17, 2010

Skandal-Billen will wieder in den Landtag rheinland-Pfalz

Michael Billen gibt sich siegesgewiss! Trotz zahlreicher Skandale, trotz Absage seines Kreisverbandes und nach Verlust des Bezirksvorsitzes, hat er angekündigt, sich um das Direktmandat im Eifelkreis Bitburg-Prüm bewerben zu wollen.
Es bleibt dabei: selbst wenn die CDU gehofft haben sollte mit einer ehemaligen Wein-Königin im Weibauland Rheinland-Pfalz etwas reißen zu können und gemeinsam mit der FDP die Landesregierung zu übernehmen, bemüht sie sich auch immer darum, durch Skandale und innere Zerrissenheit, diese Möglichkeit schon im Ansatz zunichte zu machen: Hebgen, der mit Fraktionsgeldern Bordellbesuche finanzierte, drohende Strafzahlung in Millionenhöhe sind erste Ansatzpunkte; dass der Landeschef und Fraktionsvorsitzende Baldauf es nicht schafft, die Partei auf Linie zu bekommen der nächste Sargnagel - aber der Eifelbauer Michael Billen treibt es auf die Spitze: Flughafenträume mit unbekannten Investoren und eigenartigen "Planern" die 100.000 € durch Bürgschaft erbringen und gleichzeitig von Milliardenvermögen sprechen (erinnert mich allerdings sofort an den Nürburg-Ring), Sparkassenfusionen, geplatzt und die Schmüffelaffäre - alles hindert Billen nicht daran, sich nicht nur an das bestehende Landtagsmandat zu klammern, sondern sich tortz Absage durch den Kreisverband erneut um ein Landtagsmandat zu bewerben. Gegnerin wird die Parteiinterne Intimfeindin Weinandy, Ortsbürgermeisterin in Prüm, sein.
"Das wird die Stunde der Linken werden," verkündet Bernd Kruse, Kreisvorstizender der Linken im Eifelkreis. "Bei diesem Chaos der Kreis-CDU werden die Wähler erkennen, dass die Zeit dieser Partei vorbei ist und eine offenen, transparente und ehrliche Politik notwendig ist," ergänzt Wolfgang Ferner. "In diesem Umfeld können unsere Ansprüche steigen: wir wollen das erste Direktmandat in Rheinland-Pflaz im Eifelkreis holen!"

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