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Dienstag, April 06, 2010

Sarrazin: Sozialer Friede ist «Opium fürs Volk»

Saarbrücken. (ddp). Der umstrittene Bundesbank-Vorstand und frühere Berliner Finanzsenator Sarrazin (SPD) hat der Politik vorgeworfenen, dringend notwendigen Debatten über Zuwanderung und Sozialsysteme auszuweichen. «Die deutsche Harmoniesucht hat doch dazu geführt, dass viele Dinge gar nicht klar genug benannt und dann aufgeschoben werden», sagte er der «Saarbrücker Zeitung». Es müsse in einer Gesellschaft auch «eine gewisse Menge Streit, Krach und Kontroverse geben, denn es gibt ja auch unterschiedliche Interessen», sagte Sarrazin. Der soziale Friede sei ein hoher Wert. «Wenn man ihn aber in jeder Debatte als Monstranz vor sich her trägt, dann ist dies Religionsersatz, und Religion ist nach Karl Marx Opium für das Volk.»

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