Samstag, Juli 17, 2010

Experten sehen Ausbau der Krippenplätze gefährdet

Berlin/Stuttgart (dpa) - Beim geplanten bundesweiten Ausbau der Kinderbetreuung bis 2013 haben Länder und Gemeinden im Westen nach Einschätzung von Experten mit Personalproblemen zu kämpfen. Die West-Bundesländer müssen einer aktuellen Studie zufolge große Anstrengungen unternehmen, um den gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen. Im Westen fehlen allein bis 2013 etwa 32.000 Tagesmütter. In den Kindertagesstätten müsste nach den Hochrechnungen bis zu 7800 Fachkräfte zusätzlich eingestellt werden. In den Jahren 2015 und 2017 nimmt der Personalmangel noch weiter zu: Insgesamt fehlen laut Studie dann über 75.000 Beschäftigte. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesbildungsministeriums und der Robert Bosch Stiftung erstellt. Dabei unterscheiden sich die Werte zwischen den Bundesländern erheblich. Im Osten wie beispielsweise in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich in den nächsten Jahren sogar ein geringer Erzieherüberschuss ab.

Die Eifel bleibt da völligcool: Der Kreis Bitburg nimmt im sogenannten Gernder-Index den letzten Platz ein - die Berufschancen sind hier für Frauen deutschlandweit die schlechtesten: diesen Platz wollen wir auch in Zukunft verteidigen!

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