Freitag, Juli 23, 2010

Hartz-IV-Empfängern droht Umzug in kleinere Wohnungen

(afp) - Zur finanziellen Entlastung der Kommunen drohen Hartz-IV-Empfängern nach einem Pressebericht Kürzungen bei den Wohnzuschüssen. Nach der Empfehlung einer Expertengruppe des Arbeitsministeriums sollten die Kommunen künftig selbstständig in Satzungen bestimmen, welche Mietkosten sie Hartz-IV-Empfängern bezahlen, berichtete die "Financial Times Deutschland" (heute) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag. So könnte der Wohnungsanspruch für Alleinstehende auf nur noch 25 Quadratmeter beschränkt werden. Derzeit gilt demnach ein Richtwert von 45 Quadratmetern. Die Änderung könnte laut "FTD" zu einer neuen Klagewelle von Hartz-IV-Empfängern führen.

1 Kommentar:

Jens König hat gesagt…

Hallo Herr Ferner unter http://dresden-soziales.blogspot.com habe ich eine ähnliche Sache eingestellt. Wir werden dazu eine konkrete Stadtratsanfrage machen, bzw. sie ist schon raus gegangen.