Sonntag, August 15, 2010

Gewalt in Afghanistan trifft immer häufiger Zivilisten

(afp) - Die Gewalt in Afghanistan richtet sich immer stärker gegen die Zivilbevölkerung: Nach UN-Angaben wurden im ersten Halbjahr 2010 bei Kämpfen und Anschlägen 25 Prozent mehr Zivilisten getötet als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, die Zahl der getöteten Kinder stieg sogar um 55 Prozent. Für den überwiegenden Teil der zivilen Opfer sind demnach Aufständische wie die radikalislamischen Taliban verantwortlich. Bei den Einsätzen der internationalen Truppen kommen den Angaben zufolge dagegen immer weniger Zivilisten ums Leben. Die Zahl der bei Luftangriffen getöteten oder verletzten Zivilisten ging laut UNO sogar um 64 Prozent zurück.

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