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Dienstag, August 03, 2010

Linken-Chef weist Kritik an Einkünften zurück

Berlin (dpa/apn/ddp) - Linken-Chef Ernst hat die parteiinterne Kritik an seinen mehrfachen Einkünften erneut zurückgewiesen. Seine Einkünfte entsprechen einem Beschluss des Parteivorstandes, bekräftigte Co-Parteichefin Lötzsch am Montag in Berlin. Der Linken-Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern, Bockhahn, sagte dem «Berliner Kurier» (heute): «Die Linke fordert immer, Reichtum zu begrenzen. Vielleicht sollten wir erstmal bei uns selbst anfangen.» An der Basis gebe es wenig Verständnis für die Bezüge. «Dort rechnen viele Engagierte ja nicht mal ihre Fahrtkosten ab.» Sachsens Landesverband forderte verbindliche Regeln. Diese sollten von einem Parteitag beschlossen werden, sagte der Landeschef Gebhardt der «Leipziger Volkszeitung» (heute). Forderungen, Ernst solle zurücktreten, seien aber völlig inakzeptabel. Der Vorsitzende der Linkspartei in Sachsen-Anhalt, Höhn, hat sich vor Ernst gestellt. Bei dessen Flugaffäre gehe es «nicht um irgendeine Form

persönlicher Bereicherung», sagte er der «Mitteldeutschen Zeitung» (heute). Was Ernsts Einkünfte als Parteivorsitzender betrifft, fügte Höhn hinzu: «Was wir jetzt praktizieren, ist nichts anderes als das, was wir vorher auch praktiziert haben. Mancher tut so, als sei das eine Lex Ernst.» Zu guter Letzt gehöre er «nicht zu denen, die glauben, man könne einen Bundesvorsitz ehrenamtlich ausführen. Ich bin dafür, dass diese Arbeit bezahlt wird.»

Angesichts eines Ermittlungsverfahrens wegen Betrugsverdachts hat die Linke ihrem Vorsitzenden den Rücken gestärkt.

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