Dienstag, August 17, 2010

Matthias Höhn sieht Debatte mit Sorge

Sachsen-Anhalts Linken-Chef Höhn, sieht die Debatte um Bundesparteichef Ernst mit Sorge. «Die Debatte ist in der Tat schädlich für unseren Landtagswahlkampf. (…) Unsere Glaubwürdigkeit beim Thema soziale Gerechtigkeit entscheidet sich an unserem Engagement für gute Arbeit, gegen die Rente ab 67 oder für die Überwindung von Hartz IV, nicht an dieser Frage», so Höhn in der «Mitteldeutschen Zeitung» (heute). Höhn nahm gleichzeitig Ernst in Schutz. «Was in Bayern passiert, wird jetzt von einigen bei Ernst abgeladen. Das ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt. Wir brauchen keine neue Führung. Wir haben nach einem langen und quälenden Prozess eine neue Führung erst im Frühjahr gewählt. Mit dieser müssen wir jetzt versuchen, erfolgreich zusammen zu arbeiten - das ist mein Appell an die gesamte Partei», so der Landespolitiker.

Auch in Rheinland-Pfalz gibt es Anlass zur Sorge - wie es Parteiintern weiter gehen kann, will so recht niemand sehen!

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