Mittwoch, August 04, 2010

Zuwanderungsdebatte geht weiter

Düsseldorf (ddp/afp). Der DIHK hat angesichts des Fachkräftemangels vor negativen Auswirkungen für den Standort Deutschland gewarnt und die Politik aufgefordert, rasch gegenzusteuern. «Durch Fachkräftemangel besteht die Gefahr, dass wir langfristig Wachstums- und Innovationspotenziale verlieren und damit letztlich auch Wohlstand und Chancen nachfolgender Generationen sowie Beschäftigungsmöglichkeiten für geringer Qualifizierte», sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Dercks «Handelsblatt Online». Besonders im naturwissenschaftlich-technischen Bereich seien Ingenieure und IT-Fachkräfte Mangelware.

Die Arbeitgeber haben in der Zuwanderungsdebatte ein "Gesamtkonzept für eine gezielte, arbeitsmarktorientierte Zuwanderung" gefordert. Ein Punktesystem bei der Bewertung der Zuwanderungsbewerber ermögliche es, Zuwanderer nach persönlichen Qualifikationen wie Ausbildung, Berufserfahrung und Sprachkenntnissen auszuwählen, sagte der Präsident der BDA, Hundt, den "Dortmunder Ruhr Nachrichten".

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