Samstag, September 18, 2010

Wulff: Unsere Demokratie ist nicht unerschütterlich

Dresden (ddp). Bundespräsident Wulff macht sich Sorgen um die Demokratie in Deutschland. «Wir dürfen uns auf keinen Fall bequem zurücklehnen in dem Glauben, unsere Demokratie sei unerschütterlich, so ist das nämlich nicht», sagte Wulff der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung». Wulff beklagte die abnehmende Wahlbeteiligung und Bereitschaft, kommunale Verantwortung zu übernehmen, sowie die sinkenden Mitgliederzahlen der Parteien. «Der Graben zwischen Wählern und Gewählten wird größer.» Es gebe auch extremistische rechtsradikale Neigungen, fügte das Staatsoberhaupt hinzu. Dieses Phänomen gebe es bundesweit «und es beunruhigt mich».

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