Montag, September 12, 2011

Hamburg (dapd) - Der Arbeitnehmerflügel in der CDU setzt die eigene Partei in der Mindestlohn-Debatte verstärkt unter Druck. Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Laumann, kündigte im "Hamburger Abendblatt" an, bis zum CDU-Bundesparteitag im November "um jede Delegiertenstimme" zu kämpfen. Mit Blick auf die Abstimmung zeigte sich Laumann optimistisch: "Von der Parteibasis erhalten wir für unseren Kurs viel Zustimmung. Aus Kreis- und Landesverbänden kommen positive Signale. Selbst viele Unternehmer unterstützen uns: Sie haben die Nase voll von Konkurrenten, die Dumpinglöhne zahlen und deshalb billiger sind." Der CDA-Antrag sieht die Einführung einer allgemeinen Lohnuntergrenze vor, die sich am Zeitarbeitsmindestlohn orientieren soll.


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