Sonntag, September 18, 2011

Linke hält Riester-Förderung für falsch angelegtes Geld

Leipzig (dapd) - Die staatliche Förderung der sogenannten Riester-Rente kommt nach Ansicht von Linksparteichef Ernst vor allem Banken und Versicherungen zugute. Die Mittel sollten besser für die Finanzierung einer Mindestrente ausgegeben werden, damit künftig niemand im Alter weniger als 850 Euro habe, sagte er der "Leipziger Volkszeitung". Aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Linke-Anfrage im Bundestag geht dem Blatt zufolge hervor, dass der Staat von der Einführung der Riester-Rente 2002 bis Ende vergangenen Jahres Grundzulagen von 4,2 Milliarden Euro sowie knapp vier Milliarden Euro Kinderzulagen für Riester-Sparer gezahlt hat. In der gleichen Zeit seien 5,9 Milliarden Euro als Verwaltungskosten und Provisionen bei den Versicherungsunternehmen verblieben, schrieb die Zeitung.


Keine Kommentare: