Donnerstag, September 08, 2011

München (dapd) - In deutschen AKW werden zahlreiche Leiharbeiter für gefährliche Arbeiten eingesetzt. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken, diese Arbeiter seien einer deutlich höheren Strahlenbelastung ausgesetzt als Stammbeschäftigte. Dem Blatt zufolge haben mehr als 67.000 Beschäftigte einen Strahlenpass. Dieses Dokument ist für Personen vorgeschrieben, die bei ihrer Arbeit in fremden Betrieben ionisierender Strahlung ausgesetzt sind. Nach Angaben der Bundesregierung seien das 2009 in den 17 deutschen Leichtwasserreaktoren knapp 6.000 eigene Mitarbeiter gewesen, schrieb die SZ. Für Fremdpersonal seien dagegen 24.000 Strahlenpässe ausgestellt worden. Fast 90 Prozent der gesamten Stahlendosen bekämen Leih- und Werkarbeiter ab


Keine Kommentare: