Montag, Juni 04, 2012

Parteitag der Geschlossenheit und des Aufbruchs




In Rheinland-Pfalz steht die Stabilisierung der Kreisverbände an

Der Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen Linken, Wolfgang Ferner, sieht die LINKE nach dem Bundesparteitag „inhaltlich gestärkt, geschlossen und gut gerüstet für die Bundestagswahl im nächsten Jahr“.

Die Wahl der sächsischen Bundestagsabgeordneten Katja Kipping und des schwäbischen Gewerkschaftsfunktionärs Bernd Riexinger nach einer ehrlichen und sehr engagierten Diskussion über die Zukunft der Partei ist nach Ferners Auffassung ein klares Zeichen der Geschlossenheit. Jedes Gerede über eine Spaltung sei damit glücklicherweise vom Tisch. Die LINKE habe jetzt eine ausgewogene und starke Spitze, in der sich alle Teile der Partei wiederfinden könnten.

Zu dem Führungskreis gehöre neben Katja Kipping und Bernd Riexinger auch Sahra Wagenknecht, deren Wiederwahl im ersten Wahlgang ein weiteres Zeichen für eine konsequente linke Politik darstelle. Der rheinland-pfälzische Landesverband habe die drei in Göttingen unterstützt.

Ferner: „ Der gesamte neu gewählte Bundesvorstand liefert eigentlich die Gewähr dafür, dass es nach Monaten des Knirschens und unnötiger Reibungen endlich wieder aufwärts geht und nun wieder Inhalte die politische Agenda bestimmen!“

Für den Landesverband Rheinland-Pfalz sieht Ferner nach den bis auf die untersten Ebenen geführten unnötigen Personaldiskussionen in der gesamten Partei jetzt „die Stabilisierung der Kreisverbände und deren Verankerung in der Bevölkerung bis zum Ende des Jahres an, um dann organisatorisch und auch finanziell gestärkt in den nächsten Wahlkampf zu ziehen.“  

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