Samstag, Januar 25, 2014

Fortsetzung des Verfahrens "RWZ Kruft"




Das Verfahren über den angeklagten Diebstahl von Traktoren vom RWZ-Gelände in Kruft wurde am Montag (20.1.) fortgesetzt mit einem Doppelschlag - oder waren es drei Teilakte????

Zuerst erteilte die Vorsitzende Richterin den Hinweis, dass neben schwerem Raub auch eine Verurteilung wegen Freiheitsberaubung in Betracht komme - und fragte nach einer vorläufigen Bewertung der bisherigen Beweisaufnahme, ob die Angeklagten Männer nicht bereit seien, ein Geständnis abzulegen. Die Vorsitzende machte aber auch zugleich klar, dass sie weder für den Fall eines Geständnisses noch für den Fall der weiteren streitigen Verhandlung bereit sei "Zahlen" zu nennen.

Nach einer Pause erklärten die Verteidiger, dass derzeit keine Erklärungen der bislang schweigenden Angeklagte zu erwarten sei, insbesondere gäbe es noch weiteren erheblichen Bedarf an Aufklärung des Geschehens. Fragen tauchten auf, nachdem die Staatsanwaltschaft am Montag umfangreiches Material übergab, das im wesentlichen aus Übersetzungen des Ergebnisses eines Rechtshilfeersuchens war. Die rumänischen Behörden hatten ein ganzes Konvolut an Papieren übergeben, die von der Verteidigung (und dem Gericht) erst noch gesichtet werden müssen. Dabei handelt es sich im wesentlichen um Vernehmung mutmaßlich beteiligter Zeugen, die in Rumänien leben.

Es bleibt weiter spannend - und nicht ist geklärt, jedenfalls für die Verteidiger.

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