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Sonntag, 13. September 2009

Linke wird Matschie nicht zu Thüringens Regierungschef wählen

Frankfurt (Oder) (ddp-lth). Thüringens Linke wird den Chef der Landes-SPD, Matschie, nicht zum Ministerpräsidenten wählen. Das sagte der Linke-Fraktionschef im Bundestag, Gysi, der «Märkischen Oderzeitung». Eine solche Idee sei abwegig, da sie bedeuten würde, dass Wählerstimmen für die SPD mehr wert seien als die für die Linke, betonte Gysi. Auch einen Parteilosen als Kompromisskandidaten zum Regierungschef einer möglichen rot-roten Koalition zu machen, ist laut Gysi nicht denkbar. Er warnte seine Parteifreunde in Thüringen und im Saarland davor, sich auf die Verzögerungstaktik der SPD oder der Grünen einzulassen, die eine Entscheidung erst nach der Bundestagswahl treffen wollten.
Die Vorsitzende der CDU-Verhandlungskommission bei den Sondierungsgesprächen mit der SPD, Diezel, hat Sozialministerin Lieberknecht als Ministerpräsidentin vorgeschlagen. Sie habe sich mit Lieberknecht darauf verständigt, sagte Diezel gestern der dpa.

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